Gerade heute wurde mir in der Praxis wieder eine Frage gestellt, die ich sehr häufig höre:
„Aber Herr Schneider, was kann man denn eigentlich alles homöopathisch behandeln?“
Oder auch: „Ich wusste gar nicht, dass ich mit diesem Problem zum Homöopathen gehen kann.“
Diese Aussagen zeigen, dass es hier eine weit verbreitete Wissenslücke gibt. Genau diese möchte ich mit diesem Beitrag ein Stück weit schließen.
Grundsätzlich gilt: Alles, was der Körper aus eigener Kraft noch regulieren, reparieren oder heilen kann, ist prinzipiell homöopathisch behandelbar. Vereinfacht gesagt betrifft das alle Beschwerden und Erkrankungen, bei denen der Organismus grundsätzlich noch über Selbstheilungskräfte verfügt.
Ein Knochenbruch, ein akuter Herzinfarkt, ein Schlaganfall oder andere lebensbedrohliche Akutzustände gehören selbstverständlich sofort in notfallmedizinische Hände und nicht in eine homöopathische Praxis. In solchen Fällen hat die Schulmedizin klar Vorrang. Alle anderen Erkrankungen und Beschwerden können jedoch grundsätzlich homöopathisch begleitet werden.
Um Ihnen eine – bewusst unvollständige – Orientierung zu geben, habe ich auf meiner Homepage eine eigene Indikationsseite erstellt. Dort finden Sie eine Übersicht über Erkrankungen, die typischerweise in der homöopathischen Praxis behandelt werden. Die Auflistung ist sowohl alphabetisch als auch nach Organsystemen gegliedert und enthält zudem ein eigenes Kapitel zu psychischen Erkrankungen.
Sollten Sie Ihre Beschwerden in dieser Übersicht nicht finden, sprechen Sie mich gerne direkt an. Falls eine homöopathische Behandlung möglich ist, kann ich die Erkrankung ergänzen und Ihnen zugleich eine individuelle Einschätzung geben.
Abschließend ist mir ein wichtiger Hinweis besonders wichtig: Für die aufgeführten Erkrankungen oder Symptome kann und darf kein Heilversprechen gegeben werden. Der Erfolg einer homöopathischen Behandlung hängt wesentlich davon ab, wie sicher und wie zügig das individuell passende Arzneimittel gefunden wird.
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