Impfentscheidung?


Folgenden Leserbrief habe ich von einer Therapeuten-Kollegin per Email erhalten. Wenn ich mich nicht irre, wurde er im Konsumentenschutz abgedruckt. (Das kann aber falsch sein) Er soll ein weiterer Aspekt zur Ihrer Impfentscheidung sein:

Grippe-Impfung
In der letzten Nummer Ihrer Zeitschrift ist ein Artikel über die Grippeimpfung erschienen, in
dem wir aufgefordert werden, uns impfen zu lassen.

Ich werde mich allerdings nicht gegen Grippe impfen lassen,
  • weil ich die aktive Immunität einer selbst durchgemachten Grippe der passiven Immunität der Impfung vorziehe. Ich will mein Immunsystem trainieren, damit es für weit gröbere „Angriffe“ als die Grippe gewappnet ist (Stellen sie sich einen Fussballer vor, der ständig Fussballspiele im Fernseher anschaut, der genau weiss, wie man Tore schiesst, der aber, einmal auf dem grünen Rasen, keine Kondition hat und kläglich versagt.........!)
  • weil ich mir nicht alle Jahre Substanzen (Konservierungsmittel, Stoffe aus der Herstellungskette) parenteral, d.h. in Umgehung des Magen-Darm-Traktes verabreichen lassen will, die hochproblematisch sind. Würden diese Substanzen in Lebensmitteln gefunden, würden diese Lebensmittel aus dem Markt zurückgezogen. Zudem wissen wir, dass für eine wirksame Immunität die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes und der Atemwege enorm wichtig sind. Diese werden um ihre Arbeit „geprellt“ und können nicht „üben“, wie es sich für einen gesunden Organismus gehört. Damit verletzt die Impfung im wahrsten Sinne des Wortes und auch im übertragenen Sinne meine „Immunität“
  • weil ich nach der Impfung genauso Träger des Virus sein kann wie davor
  • weil ich nach der Impfung genauso an grippeähnlichen Infekten erkranken kann wie an Schnupfen und Erkältung. Der Schutz, wenn es ihn denn schon gibt, gilt nur für die Grippe, und nicht für grippeähnliche Erkrankungen, die mit der Grippe gleichgesetzt werden. Impfen heisst also noch lange nicht, keine „Grippe“ zu haben
  • weil ich beobachte, dass Personen nach der Impfung krank werden und häufig den ganzen Winter nie mehr richtig „zwäg“ sind. Die Reduktion der Nebenwirkungen auf ein paar Tage Unwohlsein, auf Rötungen um die Impfstelle und auf kleine Beeinträchtigungen des Wohlbefindens ist eine Verharmlosung.
  • weil mir keine Langzeitstudie aufzeigt, dass ich vor Spätfolgen geschützt bin. Risiken und Nebenwirkungen werden in den Wind geschlagen und in keiner Studie fundiert untersucht, folglich sind solche Zusammenhänge auch nicht auszuschliessen. Wer ist verantwortlich für solche möglichen Spätschäden? Wer sagt mir mit Sicherheit, dass ich nicht mit weit schwerwiegenderen Erkrankungen werde rechnen müssen, als es eine Grippe je sein kann? Und wer hilft mir dann?
  • weil das Grippevirus sich ständig verändert. Der Impfstoff kann diese Veränderungen nicht abdecken, denn diese sind nicht vorhersehbar. Im Zeitpunkt der Impfung ist der Impfstoff schon veraltet
  • weil Grippe im Normalfall eine harmlose Erkrankung ist. Ich muss mir nur genügend Zeit zugestehen, um sie ausheilen zu lassen, dann gibt es keine Spätfolgen und ich werde auch nicht gleich wieder krank
  • weil Impfkritik in den Wind geschlagen wird. Kritische Hinterfragung hat kaum eine Chance, die überall zitierte „Packungsbeilage“ wird nicht offen gelegt.

Zu empfehlen

ist die Broschüre „Impfen – Grundlagen für einen persönlichen Impfentscheid“
der Stiftung für Konsumentenschutz.
(Bestellung der Broschüre: Tel. 031 307 40 40, admin@konsumentenschutz.ch)
Barbara Munz
Verwendung und Weiterverbreitung dieser Informationen ausdrücklich erwünscht

Ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass die Impfentscheidung schlussendlich ganz alleine bei Ihnen, den Eltern, liegt. Sie müssen tun womit Sie sich wohl fühlen. Fragen Sie sich, egal wie Sie sich entscheiden, immer ob Sie mit der Konsequenz eines Impfschadens oder einer direkten Folge einer Kinderkrankheit etc. leben können?
Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie mich in der Sprechstunde darauf an, ich kann Ihnen weitere Literatur zur Verfügung stellen.

Hier noch zwei Links (Pro und Contra) zum Thema Impfen:

http://www.aegis.ch/neu/index.htm
http://www.bag.admin.ch/shop/00047/00139/index.html?lang=de

Nachtrag 2011:

Weiter möchte ich Ihnen folgenden Artikel und die enthaltene Studie SEHR empfehlen:

http://homoeopathie-blog.similibus.ch/2011/05/03/impfen-macht-unsere-kinder-krank/


Ihr Adrian Schneider



Unterdrückung

Unterdrückung oder nicht?

Wer sich ein bisschen mit der Homöopathie auseinandersetzt, stolpert immer wieder über das Wort Unterdrückung. Aber was ist diese viel diskutierte Unterdrückung eigentlich?

Ich werde dies in diesem Blog für Laien und Patienten etwas verkürzt aber verständlich erklären.

In der Homöopathie hat man schon vor über 200 Jahren festgestellt, dass gewisse Krankheiten im „Zusammenhang“ miteinander stehen. Z.B. bemerkte man ziemlich schnell, dass wenn ein Patient mit einer Neurodermitis allopathisch behandelt wird, also seine Hautausschläge z.B. mit Kortison o.ä. „zugecremed“ werden, er vielfach ein Asthma entwickelt.
In der Schulmedizin sagte man dann einfach, dass Neurodermitiker oft zu Asthma tendieren und legte die Aussage ohne weiter zu denken ad acta.
Der Homöopath war aber mit diese Aussage nicht zufrieden und wollte es besser wissen. Man beobachtete, dass jedesmal wenn ein Neurodermitiker seinen Ausschlag weggemacht bekam er das Asthma entwickelt.... das wissen wir ja nun schon, aber man kann auch beobachten, dass wenn das Asthma z.B. durch einen Homöopathen richtig behandelt wird, dieses verschwindet und an dessen Stelle aber die Neurodermitis wieder auftritt.

Und so gehört es zum Praxis-Altag vieler Homöopathen, dass sie dieses Ping-Pong Spiel mit den Dermatologen spielen. (Neurodermitis-->Kortison-->Asthma-->Globuli-->Neurodermitis-->Kortison-->Asthma-->Globuli-->.... u.s.w.)
Betrachtet man dieses Phänomen aber „ganzheitlich“ und verzichtet man auf die unterdrückenden Salben und Medikamente, kann solchen Patienten ein grosses Stück Lebensqualität zurückgegeben werden. Rennt nämlich der Patient beim auftauchen der Neurodermitis nicht zum Dermatologen/Arzt sondern meldet sich wieder beim Homöopathen und berichten ihm genauestens dessen neue Symptomatik, kann der Homöopath die Behandlung entsprechende anpassen und dem Patienten eine „Schicht“ Gesundheit mehr zurückgeben.

Nun war das wahrscheinlich etwas schnell. Aber ich will es Ihnen erklären:

Wie wir nun wissen, kann sich eine Krankheit auf verschiedene Ebenen verschieben lassen (Ping-Pong Beispiel). Nun müssen Sie sich aber vorstellen, dass es viele Ebenen gibt und jede hat ihre eigene Bedrohung oder Intensität.
Als Beispiel, die Ebene der Haut, welche bei der Neurodermitis betroffen ist, ist um ein vielfaches weniger gefährlich für den Menschen als die Ebene der Lunge oder der Bronchien beim Asthma. Denn fällt die Lunge aus, sind wir akut in einer sehr lebensbedrohlichen Situation. Ist aber unsere Haut von einem Hautausschlag betroffen, ist dies bei langem nicht so lebensbedrohlich wie ein akutes Asthma.

Sie sehen also, unser Organismus verfügt über höchst intelligente Mechanismen um uns am Leben zu erhalten. Er versucht, Krankheiten an „unwichtigere“ Organsysteme weiterzuleiten, um sehr Lebenswichtige Organe zu schützen. (Natürlich ist jedes Organ von grösster Wichtigkeit, es gibt aber verschiedene Prioritäten)

Das Ziel des Homöopathen ist nun den Patienten je nach dessen Schwere der Erkrankung durch die verschiedenen Stadien der Erkrankung hindurch zu begleiten und zu kontrollieren, dass sich der Heilungsverlauf nicht in die falsche Richtung begibt.
Es ist nicht immer ganz leicht zu differentieren, ob die nun neu auftretende Symptomatik auch den richtigen Verlauf darstellt. Dazu gibt es aber einige Hilfestellungen, wie z.B. das unten dargestellte Bild.
Klicken Sie das Bild um es zu vergrössern.

Quelle: „Die Theorie der Unterdrückung“, Dr. Prafull Vijayakar


Vielleicht verstehen Sie nun auch, warum der Homöopath beim Folgetermin immer nach neuen und evtl. sogar alten Symptomen fragt. Er muss kontrollieren, in welche Richtung der Fall läuft, in Richtung Heilung oder Unterdrückung.

Darum möchte ich Ihnen zum Schluss noch die folgenden Tipps geben.

- Seien Sie mit homöopathischer Selbstbehandlung sehr vorsichtig. Sollten sich nach einer solchen neue oder alte Symptome zeigen, nehmen Sie bitte sofort Kontakt mit Ihrem gut ausgebildetem Homöopathen auf.

- Seien Sie kritisch gegenüber schnellen Heilungen durch irgendwelche Medikamente oder Salben bei Hautausschlägen, oder sonstigen Erkrankungen.

- Seien Sie bei einer langjährig bestehenden Krankheit darauf gefasst, dass evtl. alte Symptome nochmals kurz zum Vorschein kommen.

- Befragen Sie Ihren Therapeuten zu diesem Thema.

Ich hoffe ich konnte Ihnen die Unterdrückung einigermassen verständlich erklären. Ich denke, dass in der heutigen Zeit sehr viele schwere Erkrankungen wegen systematischer Unterdrückung entstanden sind.
Sollten Sie dennoch Fragen haben, posten Sie einen Kommentar oder schreiben Sie mir eine Mail.

Alles Gute und viel Gesundheit.

Adrian Schneider